Wie eine Idee entstand.

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Wirklich ungemütlich, das Cafe in der Nähe der Werkstatt im Norden Palmas. Vergeudete Wartezeit; die Werkstatt braucht länger als geplant. Mist.
Am Nebentisch liest einer die „Bild“. Wirtschaftskrise. Diese giergeilen Banken. Tausende stehen vor der Erforderniss, “sich neu zu erfinden”, oder andere Lebensumstände zu akzeptieren. Nicht einfach.
Menschen tun sich schwer damit, sich neu zu orientieren.
Seltsam. Da hat die Natur Millionen von Jahren am Premium-Modell „Mensch“ gearbeitet. Hat ihn mit phantastischen Fähigkeiten und Features unglaublich reich ausgestattet. Alfred Stielau-Pallas beschreibt es so:

„Für die optische Wahrnehmung stehen zwei Stereo-Farbkameras zur Verfügung, die synchron in einem Lichtempfindlichkeitsbereich von weniger
als 0,1 Lux bis 500.000 Lux arbeiten. Dies bedeutet, dass Aufnahmen bei tiefster
Nacht und bei stärkstem Sonnenlicht möglich sind. Im Vergleich dazu müsste ein 21-DIN-Film bei Blende 8 und 0,1 Lux Lichtmenge 8 Minuten und bei 350.000 Lux nur 1/2000 Sekunde belichtet werden.
Die „Kameras“, die Augen, sind inklusive Monitor nicht größer als Radieschen und besitzen für optimale Schärfe mehr als 300.000 Bildaufzeichnungspunkte.
Sie sind im Normalfall durch automatische Scharfeinstellung
in der Lage, jede Entfernung klar zu erfassen, haben selbstreinigende Objektive und sind – wieder im Normalfall – für bis zu 150 Jahre (eher länger) wartungsfrei.
Für akustische Wahrnehmung besitzen wir zwei hochempfindliche, kleinste Differenzen erfassende Stereo-Mikrophone mit dem Frequenzbereich von 16 bis 20.000 Hz. Jedes Mikrophon ist durch mehr als 30.000 Einzel-Leitungen mit der Steuerzentrale verbunden. Auch dieses System ist im Normalfall völlig wartungsfrei. Es ist absolut selbstreinigend und staubabweisend.
Ca. 8000 Geschmacks-Sensoren mit einem Durchmesser von weniger als 1/20000 mm lassen z.B. ein Mittagessen zum Erlebnis werden. Jeder dieser Sensoren wird automatisch nach wenigen Tagen durch einen neuen ersetzt.
Der Geruchssinn, dessen Sensoren auf 5 cm2 untergebracht sind, identifiziert z.B. Vanillingeruch auch noch dann, wenn sich nur 0,000.000.002 g synthetisches Vanillin in 1 ccm Luft befinden. Für die Druckempfindlichkeit sind 4 Mio. höchstempfindliche Sensoren auf 2 m2 Oberfläche verteilt. Für die Kältekontrolle sind 300.000 und für die
Wärmekontrolle 60.000 einzelne Temperaturfühler angebracht, die bereits geringste Temperaturunterschiede an die Zentrale melden. Diese Zentrale ist das Gehirn. Es koordiniert alle Körpersysteme, organisiert
Wahrnehmung, Sprache und Verhalten, prüft und speichert Informationen, ermöglicht unser Leben.“
Soweit Alfred Stielau-Pallas.

Die „technischen Voraussetzungen“ sind gegeben. Das Betriebssystem ist perfekt. Blöd nur, dass die Natur verlangt, den Teil unseres Gehirns, der nicht für die Automatik unserer biologischen Lebensprozess verantwortlich ist, zu entwickeln und zu programmieren. Am besten selbst. Sonst machen das andere. Wie heißt es doch so schön: „Was Gott für uns tun will kann doch nur durch uns tun. Wer sich in Übereinstimmung mit seiner eigenen energetischen und motivationalen Mitgift verhält, wird niemals in resignativer Zufriedenheit verharren und glauben, dass andere für ihn verantwortlich seien.

In der Schule lernen wir, dass „Eigenlob stinkt“. Welch eine Katastrophe, wenn das falsch verstanden wurde. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist doch das Selbst-Vertrauen.
Wenn aber Menschen nicht wissen, was wirklich für sie spricht oder wie sie das herausfinden können ist es kein Wunder, dass sie Veränderungen scheuen und verunsichert fragen: „was nun ?“, „was soll ich nur tun ?“, wenn sich die Lebensumstände ändern.

Man müsste, ja man müsste ganz anders als bisher…, JA!
Die Idee war plötzlich da. Jahrzehntelang habe ich Analyse-Modelle, Tools. Radare und unsere Erkenntnis-Matrix entwickelt, um Unternehmen und Menschen zu helfen, wichtige Zusammenhänge auch erkennen zu können. Erkenntnis ist nun mal der Weg zu kraftvoller Umsetzung und Veränderung.

Durch diese Tools könnten Menschen erkennen, wie ihre Identifikation „gestrickt“ ist. Identifikation ist nun mal die Quelle jener motivationalen Kraft, die erreichen lässt, was man wirklich will. Diese Identifikation kristallklar vor Augen zu haben bedeutet auch klarer zu sehen, was man tun muss, um sich geeignete Alternativen zu schaffen.

Das Gleiche bei einer Wunsch- oder Zielprojektion, die sicher viele Menschen haben- die aber oft vom „lieben Umfeld“ eher als „naja“ abgetan wird. Klare Perspektiven aber, die diese Intentionen als machbar bestätigen, würden Menschen mit neuer Energie aufladen und ermutigen, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Man müsste neu denken, die vorhandenen Werkzeuge anders formen und so Menschen methodisch und praktisch ermöglichen wirkungsvoll in Erscheinung zu treten, präsent und existent zu sein. Übrigens: Da ist er ja, der Name:

Exsistere- In Erscheinung treten.
Die Aufgabe:
Exsistere soll Menschen helfen, Identifikationen zu klären, Stärken zu erkennen, diese zu präzisieren und effizient in Bezug auf das, wohin es sie motivational und tätigkeits-bezogen tatsächlich (und bisher vielleicht eher latend oder unbewusst) zieht, einzusetzen. Los geht’s, an die Arbeit. Ideen springen mich an. Setzen Energien frei. Nein, Ideen hat man nicht, sie haben dich. Lassen dich nicht mehr schlafen. Das Konzept formt sich. In Tag und Nachtarbeit entstehen die erforderlichen Abläufe. Das Wetter ist ideal dafür: Sturm und Regen, Regen und Sturm. Wie für die Entwicklung von Exsistere gemacht. Nichts lenkt ab.

Denken, schreiben, Inspirationen wahrnehmen. Gedanken, Texte, Tools zusammenfügen. Wie passt es am besten? Wie
Menschen ohne Belehrung (zu sich) führen. Einen Prozess schaffen, der sich selbst steuert und Zielklarheit ohne Motivationsgeschrei, Appelle, Schuldzuweisung entstehen lässt.
Die ersten „Testläufe“. Korrekturen, Technik, Ausprobieren. Ändern, Präzisieren. Wow.
Exsistere ist in Erscheinung getreten.
www.exsistere.de


1 Kommentar

  1. 1. Thomas Staehelin

    Kommentar vom 8. Oktober 2009 um 10:40

    Peter Grimm hat mit Exsistere® einen einzigartigen Coaching-Prozess geschaffen – für Menschen, die in der heutigen Zeit neue Aufgaben und Perspektiven suchen. Elegant und leicht kommt er daher – und wirklich legt er latent ruhende Fähigkeiten ebenso offen, wie er auch genau die Einsatzfelder definiert, in denen sich Engagement, Motivation und Erfolg zu einer Einheit verschmelzen lassen. Ich habe die Entwicklung von Exsistere® über die vergangenen Monate freundschaftlich begleitet und dabei das Engagement, die Offenheit und die Dynamik von Peter Grimms Entwicklungsteam erfahren können. Hier konnte man in Praxis erleben, was es heißt: “Es einfach und leicht machen!” bedeutet: Es sich (als Entwickler) nicht zu einfach zu machen! Exsistere® ist eine wirklich gelungene Sache und die Exsistere® MAP ist nun ein fester Bestandteil des flow_zone®-EcoSystems. Mir ist klar: Ich will mich – auch darüber hinaus – für die Verbreitung der Exsistere®-MAP einsetzen. Sie passt in unsere Zeit und ist ein überaus nützliches Werkzeug für alle, die mehr in der Flow_Zone leben und arbeiten wollen.

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